Logo des MKULNV

Die EG-Badegewässerrichtlinie und die nordrhein-westfälische Badegewässer-Verordnung

Seit über 30 Jahren wird die Qualität der Badegewässer nach der europäischen Badegewässerrichtlinie geprüft. 2006 wurde die Richtlinie komplett überarbeitet und an den Stand der Wissenschaft und der praktischen Erfahrungen angepasst. Mit der Richtlinie hat die Europäische Union einen EU-weit flächendeckenden Schutz für das Baden in den Binnen- und Küstengewässern eingeführt.

Die neuen europäischen Regelungen wurden 2008 von Bund und Ländern in nationales Recht umgesetzt.
Die nordrhein-westfälische Badegewässerverordnung orientiert sich eng an den europäischen Vorgaben.

Die regelmäßige und einheitliche Überwachung der Badegewässerqualität hinsichtlich des Gesundheitsschutzes und die Information der Bevölkerung über die Untersuchungsergebnisse bilden den Schwerpunkt der nun geltenden Regeln. Die Richtlinie sieht ausserdem vor, dass für jedes Badegewässer ein Badegewässerprofil erstellt wird. Mit dem Badegewässerprofil können mögliche Einflüsse auf die Badegewässerqualität früh erkannt und beseitigt werden. Die Badegewässerprofile werden zurzeit durch die Kreise und kreisfreien Städte erstellt.

Ein wichtiges Element der Richtlinie ist die Information und Einbindung der Öffentlichkeit. Jede Bürgerin und jeder Bürger soll sich schnell über die Badegewässerqualität informieren können und kann sich an der Aufstellung der Badegewässerliste beteiligen. Dazu dient das Internetangebot unter www.badegewaesser.nrw.de. Achten Sie aber auch auf die Informationen, die Ihnen an der Badestelle selbst oder über die örtlich zuständigen Behörden, zum Beispiel über die Lokalpresse, angeboten werden.